Der Standort der Wald-, Feld- und Wiesenregion


Waldrand in den unteren Lagen im September (Senfsaat im Vordergrund).
Waldrand in den unteren Lagen im September (Senfsaat im Vordergrund).

 

Der Einzugsbereich dieser Standortlage ist die Wald-, Feld- und Wiesenregion. Für diese Lage haben wir drei Standorte im Wald ausgewählt.

Einer grenzt an ein Naturschutzgebiet mit riesigen Fichten, Kiefern und Weißtannen auf 400 m üNN und ein weiterer befindet sich am Südrand eines lockeren Fichtenaltholzes auf 460 m üNN in einem nahezu vollständig von Wald umschlossenen, abgelegenen Tal mit 170m (400 - 570 m) Höhenunterschied. Der Dritte liegt im Südosten eines Höhenzuges in einem Laubwald mit beigemischten Kiefern auf 530 m Höhe.

Diese Lage wird stark durch die Wälder und die umliegenden Wiesen und Felder beeinflusst.

 

Die Wälder in den unteren Lagen setzen sich aus Rotbuche mit Eiche, Ahorn, Esche, Birke und Erle, gemischt mit Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche zusammen. In den höheren Lagen dominieren die Nadelwälder aus Fichte, Lärche und Kiefer mit eingesprengten Buchenanteilen. In den nach Südosten geneigten Lagen hingegen geben Laubwälder mit eingesprengten Kiefern den Ton an. Vor den mitunter steifen Winden in dieser Höhenlage sind unsere Bienen durch die vorgelagerten Höhenrücken (560 bzw. 570 m üNN) gut geschützt.

Prägend für unsere Waldstandorte sind der topographisch bedingte kleinräumige Wechsel von Waldflächen mit eingesprengtem teilweise extensiv genutztem Grünland, den aufgelassenen Streuobstwiesen und dem kleinflächigen Getreide- und Maisanbau.

Dadurch ist eine Vielzahl von Nischen und Lebensräumen vorhanden, mit Rückzugsgebieten für zum Teil seltene Pflanzenarten.

 

Die Zusammensetzung des Honigs dieser Lage hängt sehr von der Jahreszeit ab und davon, woher unsere Bienen den Nektar oder Honigtau holen. Honig, der hier geerntet wird zeichnet sich durch einen vollmundigen Charakter aus und ist sehr gut streichfähig. Dieser Honig variiert farblich von gelblichbraun bis dunkelbraun, je nach Fichten- und Tannenanteil und im Geschmack von aromatisch-würzig bis malzig. Dabei spielen die Witterungsverhältnisse eine besonders wichtige Rolle. Deshalb ist der Honig aus dieser Standortlage in der Konsistenz, der Farbe und der Geschmacksnote jahreszeitlich stark differenziert.

 

Ich sammle cremigen  "Forster Morgenrot"!
Ich sammle cremigen "Forster Morgenrot"!

Im Frühling ernten wir auf den angrenzenden Wiesen und Feldern Blütenhonige, gemischt mit dem Nektar der Geophyten der Wälder.

Dieser Blütenhonig ist mild, hat aber schon eine leichte Note zum Holzigen hin. Er gelblich mit einem Stich ins bräunliche und besonders feincremig und unterscheidet sich vom Geschmack her stark vom Blütenhonig des Standortes Wiesen und Gärten. Er ist zwar ebenso bräunlich und feincremig aber kräftiger im Geschmack.

 Weil er nicht "läuft", mögen ihn auch Kinder sehr gern. In dieser Geschmacksrichtung liegt der "Forster Morgenrot".

 

ich präsentiere den "Forster Waldsommer"
ich präsentiere den "Forster Waldsommer"

Im Sommer entsteht in dieser Lage Wald- und Blüten-honig, der durch den Nektar der Beerensträucher, der Wildrosen und dem Honigtau der Waldbäume geprägt ist.

 

Dieser Sommerhonig ist würzig, zähflüssig und besticht durch seine volle Farbe. Bedingt durch den Honigtau schmeckt dieser Honig intensiver und würziger als der zur gleichen Zeit entstandene Forster Sommerwind der Lage Wiesen und Gärten.

Ein Wald- und Blütenhonig dieser Zeit ist der Forster Waldsommer

 

 

.. ich den Waldhonig  "Forster Hochsommer".
.. ich den Waldhonig "Forster Hochsommer".

Honig den wir hier im Hochsommer ernten, ist größtenteils vom Honigtau der Wälder bestimmt. Im Handel wird er als Waldhonig bezeichnet. Diese Honige haben eine kräftig, würzige Note und sind in der Farbe meist braun bis dunkelbraun. Die heller braune Variante zu Beginn der Ernte wird zum Teil noch durch die Einträge aus den relativ spät gemähten Wiesen bestimmt.

Honig, der schon mehr durch den Honigtau von Buche, Lärche und Kiefer beeinflusst wird, hat eine stärker bräunliche Farbe. Je dunkler der Honig ist, umso höher ist der Fichten- und Weißtannenanteil und desto vollmundiger und malziger schmeckt dieser Honig. Er ist sehr gut streichfähig, für Kinder vielleicht etwas zu herb.

Honig dieser Geschmacksrichtung finden sie im "Forster Hochsommer"

 

Eindrücke vom Umfeld dieser Lage