Wir arbeiten nachhaltig und naturnah!


"Nach Regen folgt Sonne", sagen die Bauern. Die Imker auch!
"Nach Regen folgt Sonne", sagen die Bauern. Die Imker auch!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was treibt uns an

Leitgedanken unserer Arbeit sind zum einen die naturnahe Bienenhaltung und zum anderen die Gewinnung von hochqualitativem und vor allem rückstandsfreiem Honig. Bienen sind für uns nicht nur Wirtschafts- und /oder Produktionsfaktoren, sondern vor allem Lebewesen, die auch entsprechend zu behandeln sind.

Wir orientieren uns bei unserer Arbeit möglichst nahe an den Bedürfnissen unserer Bienen und begegnen ihnen mit dem notwendigen Respekt und dem Bewusstsein der Verantwortung für dieses Leben. "Wir sind Leben und wollen leben. Wir sind von Leben umgeben das auch leben will". Dieser Leitsatz bestimmt unsere Arbeit.

Das bedeutet nicht, dass wir die Natur sich selbst überlassen. Wir nutzen ihre Kräfte, allerdings nur im Einklang mit ihr und schaffen durch wenige, lenkende Eingriffe einen Mehrwert für uns und die Natur.

 

Ethik und Tierwohl verbieten schon aus sich heraus die "hochmodernen Haltungsformen" von sogenannten "10.000 Liter Hochleistungs-Milchkühen", wie auf dem Bild unten links. Derartig hohe Milchleistungen pro Jahr und Kuh sind aus unserer Sicht nur durch enormen Input jedweder Art erreichbar (Kraftfutter, Mais etc.). Zudem können so hohe Milchmengen nur durch die Trennung von Mutter und Kalb im Frühstadium erreicht werden.

 

Milchkühe aus Bio Betrieben können mit maximal zwei Drittel der Milchleistung pro Jahr aufwarten. Kühe mit Hörnern, wie in Biobetrieben, haben in derartig intensiven Haltungsformen keinen Platz. Die Rücksichtnahme auf das "Individuum Kuh" kostet zu viel Zeit und durch die fehlende Zeit wären Unfälle absehbar.

 

Die naturnahe Haltung in familiären Herden, wie im Bild unten rechts, ist in diesen "hochmodernen Stallhaltungsformen" nicht möglich, weil der Energieverlust bei diesen Kühen durch laufen, springen und sich frei bewegen können, drastisch auf die Milchleistung drückt. Auch der Weidegang bedeutet mehr Aufwand und geringere Milchleistung. Für die Tiere in naturnahen Haltungsformen bedeutet das erhöhte Lebensqualität und geringere Krankheitsanfälligkeit. Tierwohl, so wie wir's verstehen.

Schlussendlich aber entscheiden die Verbraucher darüber, inwieweit sie bereit sind für Produkte aus ökologischer Landwirtschaft tiefer in die Tasche zu greifen und in der Folge, wie wir mit unseren Tieren umgehen.

               "hochmoderene" Stallhaltungsform                                                       naturnahe Haltung in familiären Herden

Nebenbei gesagt: Immer mehr Mediziner klagen über Antibiotikaresistente Keime in Kliniken oder bei Patienten (z.B. Keime wie MRSA oder ESBL-E.coli oder VRE...). Woher stammen diese Keime? Sie hat es im Prinzip schon immer gegeben. Nur durch ihre Resistenz gegen Antibiotika sind sie wesentlich schwerer zu behandeln! Und wie gelangen diese Keime in unseren persönlichen Kreislauf? Zum Beispiel durch unverantwortlich und übermäßig mit Antibiotika behandelte "landwirtschaftliche Nutztiere" gelangen sie in deren Gülle, mit der Gülle auf die Felder, über den Ackerboden zu den Feldfrüchten und zu guter Letzt auf unseren Tisch. Auch bei Veganern!

Oder schlimmer noch: Wir werden von den resistenten Keimen, die an Lebensmitteln (i.d.R. Fleisch) anhaften, über kleine Wunden unserer Haut befallen! Hoffentlich finden die Ärzte dann noch schnell genug ein Antibiotikum das gegen diese resistenten Keime dann auch noch wirksam ist, weil immer mehr auch sogenannte Reserveantibiotika eingesetzt werden, die nach strenger Indikation nur der Humanmedizin vorbehalten sind ! Entwickeln sich auch dagegen Resistenzen, gibt es im Ernstfall nichts mehr was hilft. Müssen wir deshalb künftig unseren Sonntagsbraten mit Einmalhandschuhen zubereiten?

 

Durch die zunehmende Industrialisierung in der Landwirtschaft verschlechtert sich das Umfeld der Bienen zusehends. Wir sind überzeugt, dass unsere Arbeitsweise dazu beiträgt, dass sich unsere Bienen gegen negative äußere Einflüsse erfolgreicher zur Wehr setzten können.

Natürlich suchen sich die Bienen ihre Futterquellen selbst aus, deshalb kann eine ökologisch definierte Bienenhaltung in Mitteleuropa nicht die Bedingung erfüllen, dass die Bienen nur ökologisch bewirtschaftete oder nur nicht bewirtschaftete Naturlandflächen, sogenannte Ödland Flächen, befliegen. In unseren Breiten wird eine ökologisch biologische Bienenhaltung über deren Haltung, Pflege, Behandlung und Nutzung definiert. Das ist auch Inhalt der Richtlinien zur Bienenhaltung der EU und der Bio-Verbände.

 

Mit der Auswahl eines geeigneten Standortes kann der Imker begrenzt auf den Flugbereich der Bienen einwirken. Geeignet sind zum Beispiel Standorte, in dessen Flugbereich (Radius ca. 3-4km) keine stark befahrenen Verkehrsstraßen, Autobahnen, umweltbelastende Industrie-anlagen, Mülldeponien etc. vorhanden sind. Sehr günstig sind Wälder, Naturschutzgebiete, Stilllegungsflächen, Ödland oder umweltgerecht landwirtschaftlich bewirtschaftete Flächen.

Wichtig dabei ist, dass die Anzahl der Bienenvölker dem Potential des Standorts angemessen ist, d.h., dass alle Bienen dort auch ausreichend Nahrung finden. Je mehr Bienen jedoch einen Standort bevölkern, umso höher ist aber auch die Anfälligkeit für Krankheiten der Bienen an dem Standort.

Besonders dann, wenn Bienenkästen dicht an dicht stehen, wie im Bild rechts, kommt es immer wieder vor, dass kranke Bienen sich verfliegen und bei Nachbarvölkern eindringen und ihre Krankeiten an diese Völker übetragen.

Die Verbreitung der Varroamilbe und deren virale Sekundärerkrankungen sind nur ein Beispiel dafür. Derartig viele Bienen je Standort sind für die "Industrielle Imkerei" hocheffizient.

 

Aus unserer Sicht sind derartige Aufstellungen mit der "industriellen Milchviehhaltung in hochmodernen Stallhaltungsformen vergleichbar". Wilde Bienen oder Schwarmbienen wählen ihr Zuhause niemals an Orten der prallen Sonne, wie auf diesem Bild. Sie würden sich einen Platz im Halbschatten suchen, denn das natürliche Umfeld der Bienen ist der Wald.

Doch was steckt dahinter, dass Bienen so aufgestellt werden wie im Bild oben. Unserer Meinung nach: "Je früher die Sonne die Bienen weckt, um so früher fliegen sie aus und um so länger ist ihr Tag um Honig zu sammeln! Das kann Morgens und Abends jeweils 1 - 2 Stunden ausmachen"

 

Für unsere Imkerei haben wir einen Standort mit ausgedehnten Wiesen und Gärten ausgesucht und drei weitere Standorte im Wald. Einer grenzt an ein Naturschutzgebiet mit riesigen Fichten, Kiefern und Weißtannen auf 400 m üNN und ein weiterer befindet sich am Südrand eines lockeren Fichtenaltholzes auf 460 m üNN in einem nahezu vollständig von Wald umschlossenen, abgelegenen Tal mit 170m (400 - 570 m) Höhenunterschied. Der Dritte liegt im Südosten eines Höhenzuges in einem Laubwald mit beigemischten Kiefern auf 530 m Höhe.

Prägend für unsere Waldstandorte sind topographisch bedingte kleinräumige Wechsel von Waldflächen mit eingesprengtem, teilweise extensiv landwirtschaftlich genutztem Grünland, aufgelassenen Streuobstwiesen und kleinflächigem Getreide- und Maisanbau. Dadurch ist eine Vielzahl von Lebensräumen vorhanden, mit Rückzugsgebieten für zum Teil seltene Pflanzenarten.

  Standorte in der Imkerei Forst mit maximal 10 Völkern je Standort

Bei Standimkereien, wie wir es sind, bleiben die Völker immer am gleichen Ort. Unsere Bienen sollen an den mit größter Sorgfalt ausgesuchten Standorten heimisch und vertraut werden. Sie sollen in das regionale Ökosystem integriert und ein Teil davon werden. 

Wir erzeugen keine Sortenhonige, sondern Honig aus der Vielfalt zweier vollkommen unter-schiedlicher Lagen unserer Region. Wir glauben, dass wir unsere Region mit ihrer ganzen Schönheit und Ausgewogenheit dadurch am besten repräsentieren können.

 

Wir betreiben keine Wanderimkerei, weil wir es ablehnen unsere Bienen kurzzeitig, über große Entfernungen, an fremde Orte zu bringen, nur um dort eine bestimmte Honigsorte zu ernten und dadurch den Profit zu maximieren.

Solche Transporte sind für die Bienen mit sehr großem Stress verbunden. Insbesondere dann, wenn beim Transport unvorhergesehene Stopps in Kauf genommen werden müssen (Staus auf der Autobahn, Unfälle, Ausfälle der Transportwägen, etc.). Da können schnell alle sorgfälltig geplanten Transportzeiten über den Haufen geworfen werden und große Hitzeeinwirkungen in den Vormittagsstunden ein zusätzliches Problem werden. Dafür können Wanderimker gegenüber Standimkern mit dem dreifachen Honigertrag rechnen. 

Es ist schon merkwürdig, wenn sich Wanderimker negativ über die Auswüchse in der industriellen Landwirtschaft äußern, ihre Völker aber dennoch direkt an deren riesige Rapsfelder stellen um ihren Honigertrag zu steigern.

 

Unsere Bienen sollen ausschließlich mit natürlichen Materialien in Kontakt kommen, deshalb sind unsere Bienenstöcke aus Weymouthskiefer gefertigt. Eine besonders leichte und wärmedämmende Holzart. Gegen Witterungseinflüsse schützen wir die Außenseiten nur durch Abflammen und lassen sie mit reinem und kaltgepresstem Leinöl (nicht Leinölfirnis) ein. Die leichte Oberflächenverkohlung verschließt die Zellen des Holzes, so dass Wasser nicht mehr so leicht eindringen kann. Die dunkle Verfärbung wirkt sich zudem positiv auf den Wärmehaushalt der Bienenstöcke aus. Das ist besonders bei langen und harten Wintern vorteilhaft. Der Brutraum ist der zentrale Lebensort der Bienen. Wir wollen, dass unsere Bienen ihr Nest entsprechend ihrer Volksstärke ausdehnen können, ohne dass dies durch Holzleisten eingeschränkt wird (großer Brutraum). Wir verwenden dazu besonders hohe Zanderzargen mit 33 cm hohen Rähmchen. Die Dachisolierung besteht aus ökologisch hergestellten Hanfmatten.

 

Ein wesentliche Bedürfnis unserer Bienenvölker ist ihr Wabenbau mit dem von ihnen selbst erzeugten Wachs (Naturbau). Waben sind sozusagen die innere Struktur des Bienenvolkes. Waben, die nicht mehr unseren hohen Anforderungen entsprechen, schmelzen wir ein und verkaufen das Wachs. Wir verhindern dadurch, dass sich möglicherweise Rückstände im Wachs durch das normale Brutgeschäft der Bienen festsetzen.

 

Die Jahreszeiten und die Bienen bestimmen das Aroma, der Imker die Qualität des Honigs.

Dafür zu sorgen, dass die Arbeit der Bienen nicht durch unsachgemäße Behandlung des Honigs zunichte gemacht wird, ist uns ein ganz besonderes Anliegen. Deshalb werden die Inhaltsstoffe von Honig und Wachs im Zwei-Jahres-Turnus labortechnisch untersucht.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Wassergehalt, ein Weiser für den richtigen Erntezeitpunkt. Deshalb ernten wir nur Honig der unter 18% Wassergehalt. Winzer stellen den Zuckergehalt über ein Refraktometer fest, wir verwenden dieses Messgerät um den Wassergehalt festzustellen.

Zur Bestimmung und Abgrenzung der Honigsorten (Blütenhonig oder Waldhonig) verwenden wir neben den Kriterien, Farbe, Geschmack und Konsistenz ein Messinstrument zur Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit um Hinweise auf den Mineralsoffgehalt des jeweiligen Honigs zu erhalten. Den geschleuderten Honig füllen wir sofort in die Honiggläser ab, noch vor dem ersten Festwerden. Die Gläser werden mit PVC- und Weichmacherfreien Deckeln verschlossen.

 

Durch diese Arbeitsweise können wir - nach Schleuderung und direkter Abfüllung - nicht mehr auf spontane Gebindewünsche der Kunden eingehen und müssen zudem die dadurch bedingt hohen Arbeitsspitzen im Sommer in Kauf nehmen. Für unsere Kunden bedeutet das aber auch:

  • Es erfolgt keine Zwischenlagerung des Honigs und keine spätere Abfüllung, weil sie nur nach Erwärmen des Honigs möglich wäre.
  • Wärmeschäden und damit verbunde Qualitätseinbußen sind ausgeschlossen.
  • Unsere Gebinde bieten größtmögliche Lebensmittelsicherheit.
  • Wir erreichen somit ein Höchstmaß an Honigqualität, bei naturnaher Bienenhaltung.

Die natürlichste Vermehrung eines Bienenvolkes ist der Schwarm oder das selbstständige Umweiseln des Volkes durch Nachschaffungszellen. Im Frühjahr bricht bei den meisten Bienenvölkern der Drang zum Schwärmen aus. Die bisherige Königin möchte mit einem Teil Ihres Volkes ausziehen, sich eine neue Behausung suchen und sich dort wieder zur alten Volksstärke vermehren. Bevor dieser Schwarmdrang auf dem Höhepunkt angelangt ist legt das Volk Königinnenzellen an, damit der zurückbleibende Volksteil mit einer daraus schlüpfenden neuen Königin überlebensfähig bleibt. Diese Königinnenzellen nennt man Schwarmzellen. Verliert ein Volk seine Königin oder lässt die Kraft ihrer alten Königin nach, dann erzieht sich das Volk über Nachschaffungszellen eine neue Königin.

Diese beiden Prozesse nutzen wir zur Vermehrung oder zur Verjüngung unserer Völker. Durch kontinuierliche Erweiterung des Brutraumes und frühzeitiges Aufsetzen der Honigräume können wir den Schwarmtrieb unserer Bienen auf natürliche Weise -begrenzt- steuern. Mit Beginn des Schwarmtriebes jedoch beginnt auch für uns die Zeit hoher Betriebsamkeit. Denn unsere Völker dürfen ihrem Schwarmtrieb bis kurz vor dem Schwärmen frei folgen. Erst dann greifen wir ein und bilden Ableger mit den vorhandenen Schwarmzellen.

Für die Aufzucht junger Königinnen nutzen wir nur natürlich entstandene Schwarmzellen, in Notsituationen auch Nachschaffungszellen. Die Frage der Inzucht und Degeneration stellt sich bei diesem Vorgehen nicht, weil sich unsere jungen Königinnen mit einer Vielzahl fremder Drohnen natürlich und frei paaren können. Wir wollen Völker erziehen und vermehren, die an unsere Standorte und kleinklimatischen Verhältnisse besonders gut angepasst sind. Die künstliche Besamung oder die Befruchtung unserer Königinnen auf sogenannten Belegstellen kommt für uns nicht in Frage.

 

Die künstliche Besamung der Bienenköniginnen mit Sperma von ausgesuchten Drohnen ersetzt den „Hochzeitsflug“ junger Königinnen bei dem diese dann von ca.10-20 Drohnen aus dem weiteren Umkreis begattet werden.

Imker bringen ihre Königinnen mit einem kleinen Arbeiterinnenhofstaat auf sogenannte Belegstellen (sie muss staatlich anerkannt sein), um sie dort von ausgewählten und extra dafür gezüchteten Drohnen (Bienenmännchen) begatten zu lassen. Belegstellen befinden sich weit außerhalb vom Flugradius weiterer Bienenstände, damit die Drohnen der "Allerwelts-Bienenvölker" nicht auf die Belegstellen gelangen können und damit den Zuchterfolg in Frage stellen. Deshalb müssen Imker, die Ihre Königin auf der Belegstelle begatten lassen wollen, die Drohnen ihrer Völker zuhause lassen. Die dortigen Drohnenlinien werden insbesondere nach Sanftmut und Honigleistung ausgewählt und prämiert. Nach der möglichen Begattung werden die Königinnen mit ihrem Hofstaat wieder ihrem alten Volk zurückgegeben. Übrigens: Der Begattungserfolg auf Belegstellen ist nicht sehr hoch!

  

Unser Fütterungskonzept beruht darauf, dass wir unseren Bienen grundsätzlich einen Teil ihres eingelagerten Honigs belassen. Das soll Trachtlücken ausgleichen und zugleich ein Teil ihres Winterfuttervorrates sein. Bei der zusätzlichen Fütterung unserer Bienen verwenden wir milchsauer vergorenen Bioland-Rübenzucker, dem wir zusätzlich noch eigenen Honig beimengen und ein Teegemisch aus Schafgarbe, Eichenrinde Brennnesselblätter, Ackerschachtelhalm und Löwenzahnblüten. Dazu kommt noch eine Brise Salz. Wir wollen dadurch dazu beitragen die Abwehr- und Selbstheilungskräfte unserer Bienen zu stärken.

 

Bei der Bekämpfung der Varroamilbe setzen wir vor allem auf biotechnische Verfahren, d.h.:

  • begrenzte Drohnenbrutentnahme,
  • Brutunterbrechung durch Schwarmbildung,
  • vollständige Brutunterbrechung in Notsituationen, außerhalb der Schwarmzeit,
  • größere Abstände zwischen den Bienenkästen am gleichen Standort,
  • begrenzte Anzahl der Bienenvölker je Standort, maximal 10 Völker.

Zudem verwenden wir ausschließlich organische Säuren, die ohnehin im Stoffwechselkreislauf der Bienen vorkommen (Ameisen-, Milch- und Oxalsäure). Die richtige Anwendung vorausgesetzt tritt damit auch keine Rückstandsproblematik auf. Dazu ist eine behutsame Vorgehensweise und intensive Beobachtung der Völker erforderlich, um einen ausreichenden Erfolg zu gewährleisten.

 

Wir lehnen "Akarizide" ab. Diese von der Industrie entwickelten Wirkstoffe zur Bekämpfung der Milben sind fettlöslich und reichern sich im Wachs der Waben an. Sie belasten unsere Bienen, ihre Brut, den in den Waben eingelagerten Honig und damit uns selbst.


Wir setzen keinerlei Chemikalien zur Desinfektion der Bienenstöcke und Wabenrähmchen ein. Wir desinfizieren ausschließlich durch mechanische Bearbeitung, Auskochen und / oder Abflammen. Das ist sehr langwierig und zeitraubend, aber ganz und gar chemiefrei!

Nur so können wir sicher sein, dass weder die Bienen noch das Wachs oder auch der Honig von möglichen Rückständen der Desinfektion (z.B. Natronlauge etc.) belastet sind. Das belegen auch unsere Wachsanalysen, die von den Labors der Universität Hohenheim bei Stuttgart durchgeführt werden.