Wesentliche Unterschiede in der Arbeitsweise  unserer Imkerei, der Bio-Verbände, der EU und des DIB!


Stand der geltenden Richtlinien vom Oktober 2013

 

Bio-Imkerei

Forst

Demeter

Bioland

Naturland Biokreis

Bio-

Europäische Union

konventionell

Deutscher Imkerbund

(DIB)

Bienen-stöcke

Weymouthskiefer

Nur aus natürlichen Materialien,

Holz, Lehm Stroh

Keine Regelung

Vermehrung

 

nur über den

Schwarmtrieb, Schwarmvorwegnahme, Kunstschwarmbildung

und Nach-

schaffungszellen

 

nur über den

Schwarmtrieb, Schwarmvorwegnahme, Kunstschwarmbildung

 

Konventionell

Je nach Erfordernis

Zucht

Königinnen nur aus dem Schwarmtrieb keine künstliche Königinnenzucht

Königinnen nur aus dem Schwarmtrieb 

keine künstliche Königinnenzucht 

Konventionell künstliche Königinnenzucht. Keine künstliche Besamung, kein Beschneiden der Flügel der Königin

Je nach Erfordernis

Bau der Waben

ausschließlich

Naturbau

Im Brutraum nur Naturbau,

 in den Honigräumen Mittelwände aus Naturbau

Konventionell,  im Brutraum einige Waben  aus Naturbau, Mittelwände aus Naturbau

Konventionell, Mittelwände aus rückstandsfreiem Wachs von Bio-Imkereien

Keine Regelung

Varroa-behandlung

 

Desinfektion

Biotechnische Maßnahmen: Drohnenbrutschneiden, Brutentnahme,

Natürliche Säuren: Ameisen-, Milch-, Oxalsäure.

 

Chemiefrei, nur durch Wärme und mechanische Bearbeitung

Keine Regelung

Honig-

verarbeitung

Abfüllung vor dem ersten Festwerden,

Erwärmen entfällt

Erwärmung

bis 40 Grad Celsius

keine Regelung

Erwärmen bis 40 Grad Celsius

Mehr dazu:

Bioland     Demeter    Naturland  Biokreis  BMEL  Deutscher Imkerbund


Warum und was machen wir deshalb anders als manch andere Betriebe!


Vorbemerkung:

Natürlich suchen sich auch unsere Bienen ihre Nektarquellen selbst aus. Eine ökologisch definierte Bienenhaltung in Mitteleuropa kann nicht die Bedingung erfüllen, dass die Bienen ausschließlich ökologisch bewirtschaftete oder nicht bewirtschaftete Naturlandflächen, sogenannte Ödland Flächen, befliegen. In unseren Breiten wird eine ökologisch biologische Bienenhaltung über deren Haltung, Pflege, Behandlung und Nutzung definiert. Das ist auch Inhalt der Richtlinien zur Bienenhaltung der verschiedenen Bio-Verbände (Bioland, Naturland und Demeter).

 

Ökologisch ausgewogen ist aus unserer Sicht eine Honigproduktion nur dann, wenn nicht nur biologische sondern auch regionale und nachhaltige Aspekte im Vordergrund stehen, Dazu gehören:

  1. die nachhaltige, biologische und den Lebensmittelvorschriften gerecht werdende Arbeitsweise zur Bienenhaltung und zur Produktion von qualitativ hochwertigem Honig,
  2. kurze Transportwege vom Produzenten bis zum Verbraucher und
  3. regional angepasste Bienenvölker.

Um den Verbrauchern gerecht zu werden, erscheint es aus unserer Sicht nur angemessen, wenn diese Wirtschaftsweise auch staatlich überprüft und dokumentiert wird. Darin muss die Kontrolle des Honigs und des Wachses - worin die Bienen den Honig einlagern- enthalten sein.


Wie wir das umsetzen haben wir detailliert beschrieben. Klicken sie dazu auf den folgenden Link: unsere Arbeitsweise